Weltkrebstag

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann sieht mit Blick auf den diesjährigen Weltkrebstag die Notwendigkeit für eine bessere Prävention und Unterstützung für die Betroffenen in Hessen. „Dieser Tag ruft uns einmal mehr ins Bewusstsein, dass zusätzliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um diese furchtbare Krankheit zu vermeiden, sie möglichst früh zu erkennen und die Betroffenen, aber auch die Allgemeinheit, gut über Ursachen und Folgen zu informieren“, betont die Abgeordnete.

Ein Arzt-Patienten-Gespräch sei von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Behandlung. Es helfe zudem, die richtige Diagnose zu stellen und die passenden Therapien zu finden. Eine Krebserkrankung gehe meist nicht nur mit erheblichen körperlichen sondern auch mit seelischen Folgen einher, so Hofmann.

„Die Forderung der Deutschen Krebsgesellschaft nach einer besseren Berücksichtigung der Patientenorientierung ist richtig. Die Betroffenen brauchen mehr Zuwendung, sodass nicht nur der Tumor behandelt wird, sondern auch die Bedürfnisse, spezifischen Fragen und Ängste von Patienten eine bessere Beachtung finden. Die onko-psychologische Unterstützung von Patienten und eine optimierte Betreuung und Begleitung sind essentiell, damit die Lebensqualität von Erkrankten verbessert werden kann. Wichtig ist insbesondere auch eine verbesserte Information und Betreuung in der Zeit nach der Heilung. Wer den Krebs besiegt, hat häufig den Kampf gegen die Spätfolgen von Tumor und Therapie noch vor sich. Die Betroffenen werden dabei meist alleingelassen“, so die Abgeordnete kritisch. „Hier müssen wir ansetzen und Änderungen im Sinne der Patienten ermöglichen“, so Hofmann abschließend.