Landesregierung muss die Arbeit der hessischen Beamtinnen und Beamten anerkennen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann begrüßt, dass CDU und Grüne wohl zur der Einsicht gekommen seien, dass das von ihnen festgesetzte Lohndiktat für die hessischen Beamtinnen und Beamte der falsche Weg sei. „Die Landesregierung ist sich bewusst geworden, dass eine Niederlage bei einem Festhalten an einer lediglich ein-prozentigen Besoldungserhöhung vor Gericht droht. Die Landesregierung sollte sich daher nun zügig zu der im Raum stehenden Höhe der Lohnsteigerung äußern“, so die Rechtspolitikerin.

„Die Proteste der letzten Monate sind erfolgreich gewesen. Meine Fraktion hat die schwarz-grüne Landesregierung stets vor dem Lohndiktat bei der Besoldung für die hessischen Beamtinnen und Beamten gewarnt. Anstatt auf Konfrontation mit den Bediensteten zu setzen, wäre ein Dialog auf Augenhöhe von Beginn an der richtige Weg gewesen“, betont Hofmann weiter.

Die SPD fordere nun die Ergebnisse für die Tarifbeschäftigten von 2,4 Prozent, die ab dem 1.4.2016 gelten, auf die Beamtinnen und Beamten in Hessen zu übertragen. „Mit Sonntagsreden, in denen von der Landesregierung von der Wertschätzung ihrer Arbeit gesprochen wird, können die Beamtinnen und Beamten nichts anfangen. Wir bleiben dabei: Die Wertschätzung ihrer Tätigkeit drückt sich auch in einer angemessenen Besoldung aus. Hier muss Hessen endlich umkehren“, so die Abgeordnete abschließend.