Hessische Landesregierung legt der guten Arbeit an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Steine in den Weg

Besuch der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule am 19.11.2015 mit dem Bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hessen, Christoph Degen

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Degen und die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Heike Hofmann haben gemeinsam mit dem SPD-Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden, Aron Krist, die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt besucht.

Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der engagierten Arbeit der Lehrkräfte, der Mitarbeit der Eltern und der Schüler sowie der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Ober-Ramstadt an der integrierten Gesamtschule. „Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule hat in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen, hat steigende Schülerzahlen zu verzeichnen und musste mit nun rund 1.250 Schülern zum Schuljahresbeginn sogar weitere abweisen“, so Hofmann.

„Wir begrüßen vor allem das binnendifferenzierte Konzept der Schule, das genau dem Ansatz der hessischen SPD entspricht. Wir wollen langes gemeinsames Lernen und eine individuelle Förderung unserer Schüler ermöglichen“, so Degen. Sehr positiv sei zudem, dass die Schule nun sogenannte MINT-Fächer, d. h. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik besonders fördere und in diesem Bereich nun ein eigenes Profil habe.

Hofmann und Degen kritisieren allerdings, dass auch die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule von den derzeitigen Lehrerkürzungen betroffen sei. „Es ist inakzeptabel, dass allein in den gymnasialen Oberstufen hessenweit 120 Lehrerstellen gekürzt werden. Auch die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule verliert durch diese Kürzung und den Abbau weiterer Programme 39 Lehrer-Wochenstunden“, kritisiert Degen. Alleine die wichtige Sprachförderung werde auf nun 22 Wochenstunden gekürzt.

Beide Politiker forderten zudem, dass auch die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in der Weiterentwicklung ihres Ganztagsangebots vom Land stärker unterstützt werden müsse. „Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule hat sich auf den Weg zur Ganztagsschule gemacht, will Vereine verstärkt in der Schule mit einbeziehen und mehr Zeit in der Schule zum Lernen ermöglichen, jedoch braucht auch diese Schule mehr Unterstützung des Landes bei dieser Aufgabe in Form von Lehrerstellen und nicht deren Kürzung“, kritisierten Hofmann und Degen unisono.

Insgesamt zeigten sich Degen, Krist und Hofmann beeindruckt von den Bildungsangeboten an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule und lobten insbesondere die gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Stadt Ober-Ramstadt, was sich jüngst auch an der Durchführung einer Ehrenamtsbörse in der Schule gezeigt hat. „Diese Zusammenarbeit mit der Schule wollen wir weiter verfestigen und ausbauen“, so Krist abschließend.