15 Jahre Mitglied des Hessischen Landtags

Am 31.10.2015, dem kommenden Samstag, gehört die Weiterstädter Landtagsabgeordnete Heike Hofmann 15 Jahre dem Hessischen Landtag an und feiert damit ein kleines „Dienstjubiläum“. Zu Beginn ihrer Abgeordnetentätigkeit war Hofmann die jüngste Abgeordnete im Hessischen Landtag und ist mittlerweile stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Hessischen Landtag. Zudem ist sie seit zwölf Jahren die rechts- und seit sechs Jahren die justizvollzugspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Zuletzt hat Heike Hofmann federführend für die SPD-Landtagsfraktion am sogenannten Runden Tisch Hessisches Ried teilgenommen, der sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, wie sich der Waldzustand im Hessischen Ried, der zum Teil auch zum Wahlkreis von Heike Hofmann gehört, verbessern kann. Dazu hat sie ein Sanierungskonzept vorgeschlagen, dass demnächst im Hessischen Landtag beraten wird.

Hofmann hat in den 15 Jahren viele Projekte für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in ihrem Wahlkreis angestoßen und umgesetzt, obwohl die SPD in Hessen seit 1999 in der Opposition ist. Beispielhaft ist ihr Einsatz für den Radweg an der L3112 zwischen Alsbach und Hähnlein oder die Westumgehung in Pfungstadt, die nun in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden soll. Auch für die Zugänglichkeit des Alsbacher Schlosses sowie die Weiterentwicklung der Grube Messel als UNESCO Welterbe hat sie sich erfolgreich eingesetzt. Weiterhin unterstützt Sie die Stiftung des Schlosses Heiligenberg. Dort konnte mittlerweile ein sehr ansprechendes Museum eröffnet werden. Für Erzhausen hat auch sie erfolgreich den weiteren Ausbau des Flugplatzes Egelsbach verhindert.

„Neben den größeren Projekten ist es mir sehr wichtig, jederzeit für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein und mich um deren Belange zu kümmern. Das Spektrum der Fragen und Anliegen ist sehr weit. Es reicht von aktuellen politischen Anfragen über Personalangelegenheiten, Fragen der Sozialpolitik bis hin zu ganz persönlichen Anliegen. Bürgern auch in vermeintlich kleinen Anliegen helfen zu können, das bereitet mir sehr viel Freude“, so Hofmann.

„Die 15 Jahre sind wie im Flug vergangen und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in dieser Zeit nicht stehen geblieben bin, sondern mich stets weiterentwickeln durfte. Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass mir meine Partei, die SPD, in diesen Jahren bis zum heutigen Tage stets ihr Vertrauen ausgesprochen hat und die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises mich in der zurückliegenden Landtagswahl erneut direkt gewählt haben“, so Hofmann.

„Mein ‚Dienstjubiläum‘ ist für mich kein Anlass, mich auszuruhen. Im Gegenteil: Es gibt noch viel zu tun. In meiner Funktion als rechts- und justizvollzugspolitische Sprecherin fordere ich auch weiterhin ausreichendes Personal in der Justiz. Nur so können die Bürgerinnen und Bürger in ausreichendem Maß zu ihrem Recht kommen. Auch der Justizvollzug braucht ausreichend Personal, damit auf die Gefangenen behandlerisch eingewirkt werden kann, sodass sie nach der Haft keine Straftaten mehr begehen. Zahlreiche Justizvollzugsanstalten in Hessen müssen zudem dringend saniert werden“, führt Hofmann aus. Als stellvertretende Vorsitzende des Untersuchungsausschuss zur erfolgten rechtswidrigen Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis setze sie sich für eine umfassende Aufklärung ein und kritisiere, dass hier das Fehlverhalten der Hessischen Landesregierung vom Hessischen Steuerzahler bezahlt werden müsse. Hofmann, die selbst Mutter zweier Kinder ist, ergänzt bezüglich der anstehenden Reform der Hessischen Verfassung, an der sie auch mitarbeiten wird: „Vielleicht gelingt es mir, hier eine Herzensangelegenheit umzusetzen: die Einführung von Kinderrechten in unsere Hessische Verfassung.“

„Mein Hauptanliegen ist es, dass bei der nächsten Landtagswahl die SPD in Hessen endlich wieder die gestaltende, regierende Kraft wird, damit es unter anderem in der Bildung-, Energie- und Sozialpolitik viele Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger in Hessen gibt“, so Hofmann weiter. So sei in der Bildungspolitik längst überfällig, dass nicht mehr die Herkunft über die Bildungschancen und Erfolge eines Kindes entscheide, sondern die individuelle Förderung und das Können des einzelnen Kindes. Auch müsse die Energiewende in Hessen viel engagierter und entschiedener angepackt werden, damit der CO2-Ausstoß auch in Hessen weiter minimiert werde. Für den Wahlkreis wolle sich Hofmann unter Anderem weiter für Lärmreduzierungen am Flughafen Rhein-Main sowie weitere Ausnahmen vom generellen LKW-Durchfahrtsverbot in Darmstadt einsetzen, damit die Auswirkungen der Umweltzone auch für den Landkreis Darmstadt-Dieburg verkraftbar seien. Bei der geplanten ICE-Trasse bemühe sie sich um eine möglichst geringe zusätzliche Umweltbelastungen für die Bevölkerung.

„Ich freue mich auf die weitere Arbeit im Hessischen Landtag. Insbesondere begeistern mich die unterschiedlichen Fachthemen. Außerdem geben mir die zahlreichen Kontakte und Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern viel Kraft für meine tägliche Arbeit“ so Hofmann abschließend.