Bei der Umweltzone in Darmstadt müssen die Interessen des Umlandes stärker berücksichtigt werden

Die Forderungen der Kommunen im Umland der Stadt Darmstadt anlässlich der in Darmstadt ab 1. November 2015 gültigen Umweltzone müssen ernst genommen werden, betonte die Weiterstädter Landtagsabgeordnete Heike Hofmann (SPD), die auch für einige Kommunen im Ostkreis des Landkreises, wie Roßdorf und Ober Ramstadt, zuständig ist.

„Die vom Bundesverwaltungsgericht geforderte Umweltzone ist nun umgesetzt worden. Es geht allerdings um das Wie – und hierbei muss die gesamte Region, nicht nur die Stadt Darmstadt, sondern auch das Umland und die betroffenen Bürger als Pendler und die betroffenen Unternehmen und ihre Interessen beachtet werden.“ so Hofmann.

Im Zuge des LKW-Fahrverbotes werden nun auf der B 38 und der B 426 hohe Mehrbelastungen auftreten. Be- und Entlader im Umland von Darmstadt mit einem Ziel westlich von Darmstadt hätten erhebliche Umwege auf sich zu nehmen. Mit Maßnahmen, wie beispielsweise einer Korridortrasse im Stadtgebiet, könnte hier Abhilfe für den LKW-Verkehr geschaffen werden. Darüber hinaus seien auch Ausnahmegenehmigungen für den Binnenverkehr des Landkreises denkbar.

„Diese Alternativen müssen nochmals ernsthaft geprüft werden. Durch die Auswertung einer zugesicherten Verkehrszählung wird die hohe Mehrbelastung für das Umland ersichtlich werden. Danach muss gehandelt werden“, so Hofmann abschließend.