Die Vielfalt des Buchmarktes erhalten

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann weist auf den gestrigen 23. April hin, der den weltweit höchsten Feiertag der Bibliophilen darstellt. „Es ist ein Tag, an dem das Buch, das Lesen und die Kultur des geschriebenen Wortes, genauso, wie die Rechte der Autoren im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit stehen sollen. Schließlich ist das Buch eines unserer wichtigsten Kulturgüter. Deutschlandweit bieten rund 3.000 Buchhandlungen den Lesern ein breites Spektrum. Rund eine Million Titel sind lieferbar. 2.000 kleinere und größere Verlage bringen im Jahr rund 80.000 Neuerscheinungen heraus“, erläutert die Abgeordnete.

Trotzdem dürfe man nicht vergessen, dass die Branche seit Jahren krisele. Das gelte für Verlage, genauso wie für die Buchhandlungen, so Hofmann. „Wir sollten den Welttag des Buches daher auch als einen Tag nutzen, der dazu aufruft, die Vielfalt zu erhalten und den Verlagen den Rücken gegen Angriffe marktmächtiger und mit dubiosen Geschäftspraktiken – auch bei der Umgehung des deutsche Steuerrechts – arbeitender Unternehmen zu stärken.“ Es sei kritisch zu beobachten, dass unter anderem ein einzelner Buchversender darüber entscheiden könne, ob ein Autor oder ein Buch Erfolgschancen habe oder nicht. Das gefährde die wichtige Vielfalt des Marktes, so die SPD-Politikerin abschließend.