Mittel für Verbraucherschutz in Hessen bleibt hinter anderen Bundesländern zurück

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann weist nach der Vorstellung eines neuen Verbraucherkonzepts der Landesregierung darauf hin, dass die Förderung in Hessen noch immer hinter der anderer Bundesländer zurückbleibe. „Ein Platz im Mittelfeld in diesem immer wichtiger werdenden Bereich ist keine politische Ruhmestat. Die Lücke, die die so genannte „Operation Sichere Zukunft“ der Koch-Regierung im Jahre 2003 gerissen hat, ist noch nicht geschlossen, und sie wirkt bis heute nach“, betonte die SPD-Politikerin.

Die Mittelerhöhung für die Verbraucherzentrale Hessen (VZH) und den DHB–Netzwerk Haushalt für eine Verbesserung der hessischen Verbraucherberatung sei dringend erforderlich, so Hofmann. Die Verbraucherpolitik der Landesregierung bedürfe grundsätzlich einer höheren Förderung und könne nicht auf dem jetzigen Stand stehen bleiben. „Die nunmehr vorgesehene Maßnahme kann nur ein Schritt sein. Wie von den beiden Verbänden betont, ist der eingeschlagene Weg der richtige. Er muss nun konsequent weiter gegangen werden“, unterstrich die Abgeordnete abschließend.