Mindestlohn kommt in Hessen hundertausenden Menschen zu Gute

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann hat die Einführung des Mindestlohns zum 1. Januar begrüßt und diesen als „einen ausgezeichneten und sehr hilfreichen Schritt für die Beschäftigten in Hessen“ bezeichnet. „Der Mindestlohn wird dazu beitragen, dass eine große Anzahl von Vollzeitbeschäftigten und eine noch höhere Anzahl von Teilzeitbeschäftigten sowie Mini-Jobbern gerechter entlohnt werden. Weniger Menschen werden durch den Mindestlohn auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen sein“, betonte die SPD-Politikerin.

Nach Schätzungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes seien alleine in Hessen circa 100.000 Vollzeitbeschäftigte und über 350.000 Menschen im Bereich der Teilzeitbeschäftigung und der Mini-Jobs betroffen. „Diese großen Zahlen machen mehr als deutlich, wie wichtig der gesetzliche Mindestlohn ist“, unterstrich Hofmann.

Gleichzeitig warnte die Rechtspolitikerin hessische Arbeitgeber davor, den Mindestlohn zu unterlaufen. Diejenigen, die dem Gesetz zuwiderhandelten, würden Geldbußen bis zu 500.000 Euro erwarten.

Auch wies Hofmann auf die Verbesserung im Bereich der Leiharbeit und der Befristeten Beschäftigung hin. „Wir setzen uns dafür ein, dass Leiharbeiter und Stammbelegschaft spätestens nach neun Monaten gleiche Entlohnung enthalten und höchstens für eine Dauer von 18 Monaten befristet beschäftigt werden dürfen“, so die Sozialdemokratin abschließend.