Rettungsdienst muss funktionieren

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann hat Aufklärung zu Problemen beim Rettungsdienst in Hessen gefordert. „Wir haben zu diesem Thema einen Dringlichen Berichtsantrag gestellt und erwarten Antworten von der Landesregierung. Wir wollen wissen, wie die schwarz-grüne Landesregierung und die Vorgängerregierungen ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind und seit wann diese davon Kenntnis hatten, dass die Hilfsfrist von maximal 10 Minuten von der Alarmierung bis zum Eintreffen oft nicht eingehalten wird“, betonte die SPD-Politikerin.
Darüber hinaus müsse geklärt werden, ob der Abbau beim ärztlichen Notdienst dazu führe, dass der Rettungsdienst vermehrt angerufen werde oder ob es weitere Einflüsse durch Wetter und Verkehrsprobleme gebe.

Die Abgeordnete hält die bestehende Landes- und Kommunalzuständigkeit für richtig. „Regionale Versorgung können Land und Kommunen an besten", betonte Hofmann. Allerdings müssten die bestehenden Regelungen zwingend eingehalten werden. „Wir müssen Ursachenforschung betreiben und Hindernisse aus dem Weg räumen. Die Einhaltung der Hilfsfrist entscheidet oft über Leben und Tod. Daran darf nicht gerüttelt werden“, unterstrich die Abgeordnete abschließend.