Studentische Wohnungsnot muss bekämpft werden

Mit großem Interesse hat die Weiterstädter Landtagsabgeordnete Heike Hofmann den Vorstoß von Bundesbauminister Ramsauer aufgenommen, endlich der studentischen Wohnungsnot in Deutschland entgegenzutreten. „Herr Ramsauer hat im Gegensatz zu seinem hessischen Amtskollegen das Problem erkannt und will nun auch Handeln. Das Problem der studentischen Wohnungsnot ist in Hessen besonders groß, weil unser Bundesland im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich viele Studierende vorzuweisen hat. In Hessen fehlen mindestens 5.000 Wohnheimplätze für Studierende“, betonte Hofmann.

Insbesondere die freien Wohnungen in ehemaligen Kasernen, die unter der Verwaltung der Bundesbehörde Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) stehen, seien für studentischen Wohnraum schnell zu mobilisieren. Deshalb schlage die SPD-Landtagsfraktion vor, dass Liegenschaften der BIMA zu 25 Prozent unter dem Verhandlungswert an Kommunen respektive Wohnungsbaugesellschaften veräußert werden, wenn in den betroffenen Städten die studentische Wohnungsnot besonders groß sei. „Reine Ankündigungspolitik allein reicht nicht aus. Wir fordern endlich Taten“, so die SPD-Politikerin.