Rentsch geht unverantwortlich mit Ängsten und Hoffnungen der ehemaligen Schleckermitarbeiter um

Die Landtagsabgeordnete Heike Hofmann hat das jüngste Statement des neuen Wirtschaftsministers Rentsch als "Täuschung der ehemaligen Schleckermitarbeiter" bezeichnet. "Während die Regionaldirektion für Arbeit Zahlen vorlegt, die belegen, dass der Arbeitsmarkt im Einzelhandel schwer unter Druck steht, spielt Rentsch den rund 835 nun arbeitslosen ehemaligen Schleckerangestellten vor, er könne die Welt ändern. Das ist ein unverantwortlicher Umgang mit den Hoffnungen und Ängsten dieser Menschen", betonte die SPD-Politikerin und rechtspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

"Erst lässt die FDP mangels jeglicher arbeitsmarktpolitischer Verantwortung den Karren bei Schlecker gegen die Wand fahren, dann wird versucht das Problem herunterzuwiegeln und jetzt putzt Rentsch medial hinterher", betonte Hofmann kritisch. Sie erinnerte daran, dass in Hessen im Mai rund 16.000 Menschen einen Job im Einzelhandel suchten – es gebe aber gerade einmal 1800 freie Stellen. "Vor diesem Hintergrund war es von der FDP grob fahrlässig, die von Baden-Württemberg angeschobene Auffanggesellschaft für die Schleckermitarbeiter zu verhindern", so die Abgeordnete abschließend.