Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Aufstiegschancen verbessern

"Sozialdemokratinnen und auch Sozialdemokraten können stolz darauf sein, was sie in den letzten 100 Jahren für die Rechte der Frauen erreicht haben. Sei es bei der Erkämpfung des Frauenwahlrechts, bei der Verankerung der gleichen Rechte für Frauen im Grundgesetz, beim Engagement um die Reform des § 218 oder beim Kampf um gleichen Lohn für gleiche Arbeit – Sozialdemokratinnen haben sich in 100 Jahren verdient gemacht um die Sache der Frauen", sagte die Landtagsabgeordnete Heike Hofmann anlässlich des 100. Jubiläums des Frauentags.
In dieser Zeit sei viel erreicht worden, aber es bleibe auch noch viel zu tun. "Wenn Frauen in Deutschland im Schnitt fast ein Viertel weniger verdienen als Männer, wenn Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten nach wie vor kaum vertreten sind, dann können wir uns nicht zurücklehnen und sagen, es wird schon alles gut werden, wir brauchen keine gesetzlichen Vorgaben", kritisierte die SPD-Politikerin. "Freiwillig scheint es nicht zu gehen. Dazu hatten die Verantwortlichen genügend Zeit, die Resultate sind bekannt“, betonte Hofmann.
Sie erinnerte daran, dass es auch in Parteien einer Quote bedurft habe, um endlich mehr Frauen in die Parlamente und in die Regierungen zu bringen. "Dass wir heute einen nicht geringen Anteil von Frauen im Bundestag und in den Landtagen haben, ist eindeutig ein Verdienst der Quote.
"Ein weiterer Schwerpunkt unserer frauenpolitischen Aktivitäten muss nun dem Ziel gewidmet werden, Frauen den gleichen Lohn wie Männern zukommen zu lassen, wenn sie bei gleicher Qualifikation in gleicher Tätigkeit arbeiten", so Hofmann abschließend.