Energieeinsparung durch Gebäudesanierung

Mit ihrem Gesetz zur Nutzung Erneuerbarer Wärmeenergie in Hessen will die SPD enorme Energie-Einsparpotenzials im Gebäudebestand realisieren. "Bisher werden die Chancen zur Nutzung der Erneuerbaren Energien im Gebäudebestand nur unzureichend ausgeschöpft. Dabei gibt es eine ganze Reihe durchdachter, technisch ausgereifter Anlagen zur Erzeugung von Wärmeenergie", betont die Weiterstädter Landtagsabgeordnete Heike Hofmann. Besonders weist sie daraufhin, dass 40 Prozent des gegenwärtigen Energieverbrauchs allein auf den Gebäudebestand entfielen. 30 Prozent der CO2-Emissionen werden lediglich durch Heizwärme und Wassererwärmung produziert. „Diese Emissionen gilt es einzusparen, hier liegt ein ganz enormes Potenzial“, so Hofmann weiter.
Deshalb habe die SPD-Fraktion auch ein "Hessisches Erneuerbare Energien und Wärme Gesetz" vorgelegt, so die Rechtspolitikerin Hofmann. Primäres Anliegen meiner Fraktion sei es, das bereits für Neubauten geltende Bundesrecht, nun auch auf die Bestandsbauten auszuweiten. "Wir wollen diese Pflicht nun auch bei einem notwendigen Austausch von Heizanlagen umgesetzt wissen", so die Abgeordnete. Der Pflichtanteil soll durch solare Strahlungsenergie, Biogas, durch flüssige oder feste Biomasse, Geothermie oder Umweltwärme erreicht werden.
Für die Finanzierung der baulichen Veränderungen setze die SPD auf eine Kombination aus Förderung und Nutzungspflichtmodell. Die Kombination beider Modelle erziele die größtmögliche Lenkungswirkung und ermögliche es den Hauseigentümern die Umbauten auch zu stemmen, so Hofmann. „Damit kommen wir der Erreichung der Klimaziele einen großen Schritt näher.“