Hofmann kritisiert das Aus für die Schulassistenten an den hessischen Schulen

Wie gestern bekannt wurde, will die Landesregierung das erfolgreiche Programm ?Erfahrung hat Zukunft?, das den hessischen Schulen 433 sog. Schulassistenten verschafft hatte, nicht mehr fortsetzen. ?Damit gehen den Schulen wertvolle Kräfte verloren?, so die Weiterstädter SPD-Landtagsabgeordnete Heike Hofmann.

So können z. B. an der Schlossschule in Gräfenhausen und an der Astrid-Lindgren-Schule in Braunshardt zwei Kräfte, die u. a. die Schulbibliothek betreut haben, Schul-AG?s angeboten haben etc. ab diesem Schuljahr nicht mehr weiterbeschäftigt werden.

?Die Aufgaben der Schulen, gerade im Hinblick auf die Weiterentwicklung als Ganztagsschulen, werden immer komplexer und vielschichtiger. Schulassistenten können dabei die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit sinnvoll ergänzen und unterstützen?, so Hofmann.

Die Landesregierung könne sich auch nicht damit herausreden, ein von ihr vorgelegter Finanzierungsvorschlag sei vom Hauptpersonalrat beim Kultusministerium nicht mitgetragen worden. Vielmehr stünden für die Abwicklung des Programmes nach dem 23.06.09 noch 10.656.729,44 Euro, davon 6.000.000,00 Euro Liquidität 2009 und 4.656.729,44 Euro Ausgabenreste zur Verfügung.

Deshalb sollten unbedingt Mittel im Landeshaushalt 2010 zu einer sinnvollen Weiterfinanzierung des Programmes genutzt werden, fordert Hofmann.