Heike Hofmann, MdL
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Pressemitteilung:

15. Dezember 2017
Flughafen Frankfurt

Minister Al-Wazir bekämpft erfolglos Probleme, die er selbst geschaffen hat

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann zeigt sich erfreut, dass das hessische Verkehrsministerium endlich in Gespräche mit der Fluggesellschaft Ryanair über deren wiederholtes Brechen des Nachtflugverbotes eingetreten sei, in deren Folge eine Anpassung des Flugplans durch Ryanair in Aussicht gestellt werde. „Bedauerlich bleibt in dieser Angelegenheit, dass erst der öffentliche Druck - auch durch meine Fraktion - Verkehrsminister Al-Wazir dazu bewogen hat, mit Ryanair Gespräche zu führen und auf ein Einhalten des Nachtflugverbotes zu drängen. Leider ist der Minister vorwiegend durch Tatenlosigkeit aufgefallen, auch nachdem die Verspätungen der Airline bereits lange öffentlich diskutiert worden sind. Letztlich bekämpft der Minister nun nur die Probleme, die er selbst geschaffen hat – schließlich hat er Ryanair an den Flughafen Frankfurt geholt“, weist Hofmann hin.

Derzeit lasse sich noch nicht beurteilen, ob die Ankündigung von Ryanair, das Nachtflugverbot durch Anpassung des Flugplans und das Stationieren von zwei Flugzeugen in Frankfurt einzuhalten, den Realitätscheck bestehe. Meine Fraktion werde deshalb genau beobachten, ob sich Ryanair an die Regeln halte, so Hofmann weiter.

„Unser Eindruck verfestigt sich, dass die Flughafenpolitik von dem grünen Verkehrsminister zunehmend auf ein Abstellgleis geschoben wird. Er ist mit vollmundigen Ankündigungen in die Legislaturperiode gestartet und kann heute keine Erfolge vorweisen. In Anbetracht der Bedeutung des Flughafens für Hessen ist ein solches Verhalten mehr als fahrlässig. Eine SPD-geführte Landesregierung wird sich hier anders positionieren“, betont Hofmann abschließend.

Heike Hofmann, MdL

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